Sachsen holt erneut Bronze beim Jüngsten-Mehrkampf U 10 in Lübeck

Starker Auftritt des sächsischen U 10-Teams beim Jüngsten-Mehrkampf in Lübeck: Nach spannenden Wettkampftagen steht am Ende wie schon im Vorjahr der dritte Platz zu Buche.

Vom 11. bis 13. September 2026 trafen sich in Lübeck acht Mannschaften zum Jüngsten-Mehrkampf der Altersklasse U 10. Mit dabei waren Teams aus Niedersachsen-Bremen, Westfalen, Hamburg, Schleswig-Holstein (2 Teams), Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Dabei war der Name Programm: Neben dem Tenniseinzel und -doppel gehörten auch Hockey bzw. Cornhole sowie verschiedene Koordinationsstaffeln zum abwechslungsreichen Wettkampfprogramm.

Für das sächsische Team begann das Abenteuer bereits am Donnerstag. Um 14 Uhr machten sich das TEAM STV gemeinsam mit den beiden Betreuern Susann Kirsch und Landestrainer Sascha Ruppert von Leipzig aus auf den Weg nach Lübeck. Für das TEAM STV starteten: Lena Spröh (TC Markranstädt), Milana Martini (TC BW Dresden-Blasewitz), Luise Roggenkamp (TSV 1886 Markkleeberg), Felix Stauder (TSV 1886 Markkleeberg), Luka Kovanovic (SV TuR Dresden) und Augustyn Jackowski (Freiberger HTC).

TEAM STV in Lübeck: Luka, Felix, Augustyn, Milana, Luise und Lena (von links).

Souveräner Start gegen Sachsen-Anhalt

Die Auslosung bescherte Sachsen im Viertelfinale das Duell mit dem Tennisverband Sachsen-Anhalt. Die sächsischen Nachwuchsspieler wurden ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht und ließen von Beginn an wenig Zweifel aufkommen. Mit 54,5:5,5 Punkten fiel das Ergebnis am Ende deutlich aus – der Einzug ins Halbfinale war damit souverän geschafft.

Dort wartete mit Westfalen allerdings ein deutlich stärkerer Gegner. In den Koordinationsstaffeln und im Hockey begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Auf dem Tennisplatz erwiesen sich die westfälischen Kinder jedoch als etwas stärker. Am Ende musste sich Sachsen mit 21,5:38,5 Punkten geschlagen geben.

Spannendes Duell um Bronze

Damit ging es für die Sachsen im Spiel um Platz drei erneut gegen einen alten Bekannten: Berlin-Brandenburg. Bereits im Vorjahr hatten sich beide Verbände im Platzierungsspiel gegenübergestanden. Und auch diesmal entwickelte sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Samstag wurden die Tennismatches und das Cornhole ausgespielt. Vor dem abschließenden Sonntag stand es 18:18 – spannender hätte die Ausgangslage kaum sein können.

Die Entscheidung musste also in den Koordinationsstaffeln fallen. Und hier zeigten die sächsischen Sportler noch einmal, was in ihnen steckt. Mit einer starken und überzeugenden Leistung gewannen sie fünf von sechs Staffeln. Damit drehte Sachsen das Duell endgültig zu seinen Gunsten und sicherte sich mit 38:22 Punkten den dritten Platz.

Nach drei spannenden Tagen durften Augustyn, Milana, Luka, Luise, Lena und Felix (von links) über Bronze jubeln.

Bronze mit viel Teamgeist

Den Gesamtsieg holte diesmal der Halbfinalgegner aus Westfalen. In einem bis zum Schluss spannenden Finale setzte sich Westfalen erst mit der allerletzten Staffel gegen Niedersachsen-Bremen durch.

Für das sächsische Team bleibt damit vor allem eines: große Freude über Bronze und den erneuten dritten Platz! Nach Rang drei im Vorjahr konnte die Mannschaft dieses Ergebnis wiederholen und damit einmal mehr zeigen, dass der sächsische Nachwuchs auch im Mehrkampf mit viel Einsatz, Teamgeist und Spaß am Sport überzeugen kann.

Ein großer Erfolg für die sechs jungen Sportler und uns Betreuer – und zugleich eine schöne Motivation für die kommenden Aufgaben.

Susann Kirsch
Fotos: Sascha Ruppert