Bei den 5. Blasewitzer Hallenmeisterschaften sorgte Fynn Sieckmann (TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) mit seinem Titelgewinn im Herrenwettbewerb für einen Heimsieg. Der am dritten Oktoberwochenende in der Tennishalle des TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz topgesetzte Spieler setzte sich ohne Satzverlust durch und bestätigte bei den mit zahlreichen Ranglistenspielern stark besetzten Meisterschaften seine Favoritenrolle. Auch in den Nebenrunden gab es Erfolge für sächsische Spielerinnen und Spieler.
Jeweils 16 Damen und Herren gingen in den Hauptfeldern des Ranglistenturniers der Kategorie A-7 an den Start. Die Tableaus waren dabei für ein Turnier dieser Kategorie ausgesprochen stark besetzt: Acht Damen und zwölf Herren gehörten der aktuellen deutschen Rangliste an. Besonders erfreulich aus sächsischer Sicht: Alle vier gesetzten Herren kamen aus sächsischen Vereinen.
Fynn Sieckmann bleibt ohne Satzverlust
Fynn Sieckmann blieb im Turnierverlauf ungefährdet und spielte sich ohne Satzverlust zum Titel. Im Halbfinale setzte er sich gegen Alexander Fellinger (TC Rot-Blau Regensburg) durch und traf im Endspiel mit Maximilian Omid Shirzady (TLZ Espenhain) auf einen weiteren sächsischen Spieler. Fynn Sieckmann behielt auch hier die Oberhand und sicherte sich mit einem 7:5, 6:2-Erfolg den Turniersieg.
Die beiden dritten Plätze gingen an die unterlegenen Halbfinalisten Alexander Fellinger und Nasim Star (Chemnitzer TC Küchwald). Nasim Star hatte zuvor im Viertelfinale für eine Überraschung gesorgt und den an Position zwei gesetzten Paco Wortelmann (TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz), der in der deutschen Rangliste mehr als 300 Plätze vor ihm platziert ist, in drei Sätzen bezwungen. Gegen Maximilian Omid Shirzady musste er sich anschließend jedoch nach zwei umkämpften Sätzen geschlagen geben.
Nadja Meier gewinnt den Damenwettbewerb
Anders als bei den Herren blieb im Damenfeld ein sächsischer Finaleinzug aus. Die topgesetzte Jasmin Fleischer (VTC 1892 Reichenbach) unterlag im Halbfinale Isabella Lettieri (TC Rot-Weiß Bayreuth) mit 3:6, 4:6 und war damit einmal mehr beste sächsische Spielerin im Tableau.
Den Titel sicherte sich schließlich Nadja Meier (Potsdamer TC Rot-Weiss). Sie startete, nachdem sie nach einer Verletzung in der deutschen Rangliste zuletzt an Boden verloren hatte, diesmal ungesetzt und dominierte das Turnier bis zum Finale. Auf dem Weg dorthin gab sie lediglich ein einziges Spiel ab. Auch im Endspiel ließ Nadja Meier nichts anbrennen und gewann gegen Isabella Lettieri souverän mit 6:3, 6:1.
Zwei sächsische Erfolge in den Nebenrunden
In den Nebenrunden setzten sich sächsische Starter durch. Bei den Herren gewann Richard Hiemann (TC RC Sport Leipzig) das sächsische Finale gegen Ansgar Thiele (SV Dresden Mitte 1950) klar.
Die mit sieben Spielerinnen erfreulich gut angenommene Damennebenrunde entschied Lena Ruppert (VTC 1892 Reichenbach) für sich. Nach zwei Siegen auf dem Weg ins Finale behauptete sie sich dort in zwei Sätzen gegen Eva Mentner (TC 1899 Blau-Weiss Berlin).
Turnierleiter Jeremy Puth zog bei Turnierende ein rundum positives Fazit und freute sich insbesondere über die große Resonanz unter Spielerinnen und Spielern, denn in beiden Konkurrenzen gab es deutlich mehr Meldungen als er zur Turnierteilnahme zulassen konnte.
Alle Ergebnisse der 5. Blasewitzer Hallenmeisterschaften finden sich hier.
Antonia Preißler-Szelig
Fotos: Jeremy Puth