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18 Jugendtennis – Offene Ostdeutsche Hallen-Meisterschaften U 21
Punktspielgeschehen – Leipzig Open 18
Nikolai Barsukov Ostdeutscher Meister U 21
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1 | Nikolai Barsukov und David Eichenseher.
2 | Lola Giza und Fenna Steveker. 3 | Daria Re-
metean und Johanna Roggenkamp. 4 | Yazdan
Shirzady und Kamil Hein (alle von links). Alle
Fotos (1-4): Tim Wittig 5 | Sarah Walter. Foto:
Familie Walter
Am ersten Märzwochenende fand
in Kooperation mit dem Tennisleis-
tungszentrum Espenhain eine weite-
re Auflage der offenen Ostdeutschen
Hallen-Meisterschaften U 21 statt.
Der Sächsische Tennis Verband bedankt
sich an dieser Stelle bei Prof. Dr. Dierk
Scheinert, dem Präsidenten des Espen-
hainer Tennisvereins, und dem gesam-
ten Team des TLZ für die Unterstützung
bei dieser überregionalen Meister-
schaft. Ein besonderer Dank gilt auch
Oberschiedsrichter Tim Wittig, der das
Turnier gewohnt souverän durchführte.
Mit der Kategorie N-1 besitzt diese
Meisterschaft in Espenhain ein be-
sonderes Alleinstellungsmerkmal im
deutschen Turnierkalender der dies-
jährigen Wintersaison. Dies spiegelte
sich in den gut besetzten Feldern mit
Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus
ganz Deutschland wider. Die 4.000 Euro
Preisgeld lockten dabei aber auch eine
Reihe sächsischer Tennisnachwuchs-
talente zu diesem hochkarätigsten
Hallenturnier in der Altersklasse U 21
in den Süden von Leipzig. Zu den 24
jungen Männern und 16 jungen Damen
im Hauptfeld zählten immerhin zwölf
Sächsinnen und Sachsen, darunter die
jeweils an Nummer eins gesetzten Lola
Giza (Sportpark Dresden) und Nikolai
Barsukov (TC RC Sport Leipzig).
Bei den Männern setzten sich die bei-
den topgesetzten Spieler souverän
und ohne Satzverlust durch. Letztlich
vollkommen verdient triumphierte der
Leipziger Nikolai Barsukov mit 6:4 und
6:3 über David Eichenseher (TC Schieß-
graben Augsburg). Die dritten Plätze
gingen durch Leo Pade (TSV Haar) und
Bon Lou Karstens (Der Club an der Als-
ter) nach Bayern bzw. Hamburg. Die wei-
teren sächsischen Spieler konnten sich
in diesem Turnier (noch) nicht wirklich
dursetzen. Yazdan Shirzady (TLZ Espen-
hain) belegte zumindest den zweiten
Platz in der Nebenrunde und musste
sich im dortigen Finale Kamil Hein (1. FC
Nürnberg) geschlagen geben.
Bei den Damen gingen die topgesetz-
ten Sportlerinnen nicht so problemlos
durch das Turnier wie bei den Herren.
Lola Giza, die an Nummer eins gesetz-
te Schülerin des Dresdner Sportgym-
nasiums, musste bereits in der ersten
Runde gegen Daria Remetean (jetzt
in Berlin) über den Match-Tiebreak
gehen, konnte sich dann aber im wei-
teren Verlauf problemlos ins Finale
spielen. Daria Remetean (TC 1899 Blau-
Weiss Berlin) gewann in der Folge die
Nebenrunde und setzte sich dort im Fi-
nale gegen Johanna Roggenkamp (TLZ
Espenhain) durch. Die an Position zwei
gesetzte Dresdnerin Clara-Marie Schön
(TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) ver-
lor im Halbfinale gegen Fenna Steveker
(Rochusclub Düsseldorf) und teilte sich
den dritten Platz mit der Leipzigerin
Sarah Walter (TC RC Sport Leipzig).
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Somit zeigten die jungen Lokalmatado-
rinnen erneut ihre Stärke. Im dramati-
schen Finale verlor Lola Giza mit dem
knappsten denkbaren Ergebnis im
Match-Tiebreak mit 8:10, nachdem sie
den ersten Satz mit 6:2 gewonnen hat-
te und Fenna Steveker sich im zweiten
Satz mit 6:4 durchsetzen konnte. Damit
ging der Titel knapp nach Düsseldorf
und ein sächsisches Double blieb aus.
Insgesamt ist das Turnier mit den gut
besetzten Feldern und den sächsi-
schen Erfolgen als überaus gelungen
und erfolgreich einzuschätzen. In den
Folgejahren gilt es die Meisterschaf-
ten weiter zu verstetigen und dafür zu
sorgen, dass auch dann weitere Titel
in Sachsen verbleiben. Alle Turnierer-
gebnisse finden Sie hier.
 Alexander Hodeck
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