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Hervorzuheben ist wieder einmal der
vorher schon vorhandene und weiter
gewachsene Teamgeist der 40er Aus-
wahl, welcher jeden Einzelnen in die
Lage versetzte, Großes für das Team zu
leisten.
Christian Möhrke
Team STV der Altersklas-
se 50 genießt Heimrecht
beim 1. TC Waldheim
Die Auswahl der Altersklasse 50 des
Sächsischen Tennis Verbandes kämpf-
te in Gruppe C der Großen Schom-
burgk-Spiele auf der Anlage des 1. TC
Waldheim gemeinsam mit den Teams
der Verbände Niedersachsen-Bremen,
Schleswig-Holstein und Saarland um
den Gruppensieg und Punkte.
Das Einschlagen am Freitagabend fiel
für die meisten Teilnehmerinnen und
Teilnehmer buchstäblich ins Wasser.
Trotz des Dauerregens waren die Plät-
ze am Samstagmorgen in einem top
Zustand und auch das Wetter spielte
mit. Später kam sogar die Sonne durch,
sodass die Rahmenbedingungen nicht
optimaler hätten sein können. Das
sächsische Team tat sich dabei ohne
seine verletzte Nummer 1, Maik Rei-
chel, gegen den späteren Sieger der
Gruppe C, den Tennisverband Nieder-
sachsen-Bremen, deutlich schwer und
musste eine 0:9 Niederlage einstecken.
Sämtliche Spiele gingen in zwei Sätzen
verloren, wobei die Doppel/Mixed um-
kämpfter als die Einzel waren. Der her-
vorragend organisierte Spielerabend
sorgte für gute Stimmung und Aufmun-
terung. Kathrin Schneider begrüßte die
Spielerinnen und Spieler im Namen
des gastgebenden Vereins. Auch Mi-
chael Haupt, der Vizepräsident für Ver-
einsentwicklung des STV, beehrte die
Runde und sprach ein paar Grußworte.
So ging das Team am Sonntag voller Ta-
tendrang und Optimismus in die Partie
um Platz 3 und trat gegen die Auswahl-
mannschaft des Saarländischen Ten-
nisbundes an. Dieses Mal lief es besser,
und alle Einzel konnten klar in je zwei
Sätzen gewonnen werden, wobei das
sachsentennis 03/2023
Saarland nur mit zwei Damen antrat.
Auf das Austragen der Doppel und des
Mixed wurde verzichtet, da den Saar-
ländern eine weite Rückfahrt inklusive
Stau bevorstand.
Die Spiele an beiden Tagen waren
fair, sodass Oberschiedsrichter Mike
Reischl wenig zu tun hatte. Die Stim-
mung unter den Mannschaften war
ausgesprochen freundlich. Ein herz-
liches Dankeschön geht an den 1. TC
Waldheim für die Gastfreundschaft
und Michael Haupt vom STV für seine
Unterstützung. Ganz besonderen Dank
möchte ich dem gesamten STV-Team
aussprechen für den Zusammenhalt,
die gegenseitige Unterstützung, den
besonderen Modegeschmack und die
sehr gute Stimmung, die wir auch in
diesem Jahr wieder hatten. Der Dank
geht explizit auch an die Spielerin und
die Spieler im Stand-by-Modus Bär-
bel Wohlfahrt-Sprung und die beiden
Franks (Hellmund und Schulze).
Claudia Harms
Weite Reise aber kein
Sieg für STV-Auswahl der
Altersklasse 60
In Wallerfangen im Saarland trafen
sich in der Gruppe C der Altersklasse
60 die Verbände Niedersachsen-Bre-
men, Hamburg, Saarland und Sachsen,
um um den Aufstieg in die B-Gruppe
der Großen Fritz Kuhlmann-Spiele zu
kämpfen. Leider konnte unser säch-
sisches Team besonders bei den Her-
ren aufgrund einiger Absagen nicht
mit dem stärksten Aufgebot antreten.
Deshalb geht ein umso größeres Dan-
keschön an alle, die den weiten Weg
auf sich nahmen oder sogar kurzfristig
einsprangen.
Seniorentennis – Große Spiele 11
Am ersten Tag wurde den Sachsen das
gesetzte Hamburg zugelost. Durch
Siege von Ulrike Schwerdtner und
Dagmar Schulze führte das STV-Team
bei einer hauchdünnen Niederlage
im Match-Tiebreak von Klaus Habbel
nach dem ersten Durchgang 2:1 und
schnupperte etwas an einer Überra-
schung. Doris Becher, Ernst Schneider
und Frank Gesellmann konnten aber
leider keinen weiteren Punkt holen,
sodass bei 2:4 nach den Einzeln ledig-
lich das Mixed Schwerdtner/Habbel
zum 3:6-Endstand verkürzen konnte.
Mit dem gleichen Ergebnis unterlagen
die saarländischen Gastgeber dem Ver-
band Niedersachsen-Bremen.
Das Match am zweiten Tag begann
gegen das Saarland mit einem klaren
Sieg von Klaus Habbel sehr verhei-
ßungsvoll. Auch Dagmar Schulze lag
lange in Führung, konnte aber leider
zwei Matchbälle im Match-Tiebreak
nicht nutzen. Ernst Schneider, Frank
Gesellmann, Ulrike Schwerdtner und
Gerlind Marx waren mehr oder weniger
chancenlos, sodass die Partie bereits
nach den Einzeln 1:5 entschieden war.
Auf das Ausspielen der Doppel und des
Mixed wurde in beiderseitigem Einver-
nehmen verzichtet. Das Aufstiegsduell
ging ebenfalls mit 5:1 an Niedersach-
sen-Bremen.
Trotz der unbefriedigenden Ergebnisse
aus sächsischer Sicht war es eine sehr
gut organisierte Veranstaltung mit fai-
ren Partien und einer guten Stimmung.
In Bestbesetzung wäre ein Sieg gegen
Hamburg möglich gewesen und gegen
Niedersachsen-Bremen wäre es span-
nend geworden.
Ernst Schneider
AK 60 – Ulrike Schwerdtner,
Ernst Schneider, Doris und
Andreas Becher, Gerlind Marx,
Klaus Habbel, Dagmar Schulze
und Frank Gesellmann
(von links). Foto: privat

