Page 32 - sachsen tennis 03/23
P. 32
32 Aus den Bezirken – Dresden
Dresden Open: Eva-Marie Voracek und
Sebastian Prechtel gewinnen, Tristan Nitschke
erreicht Halbfinale
1 2
1 | Siegerehrung der Damen mit Michael Stephan, Jeremy Puth, Eva-Marie Voracek, Luisa Meyer auf der Heide und Karsten Tänzer (von links).
2 | Siegerehrung der Herren mit Jeremy Puth, Lamin Lourenzo da Silva, Sebastian Prechtel und Michael Stephan (von links). Alle Fotos: Jeremy Puth
Die Premiere der Dresden Open, die
am dritten Septemberwochenende
unter der Leitung von Jeremy Puth
beim TC Blau-Weiß Dresden-Blase-
witz ausgetragen wurden, ging am
Sonntagnachmittag mit den Erfolgen
von Eva-Marie Voracek (DTB-Rang
59, GW Luitpoldpark München) und
Sebastian Prechtel (DTB-Rang 38, 1.
FC Nürnberg) zu Ende.
Für das mit Abstand beste sächsische
Ergebnis sorgte Tristan Nitschke (TLZ
Espenhain). Der amtierende Landes-
meister startete als Nummer drei des
Turniers und spielte sich mit Erfolgen
über Mark Tanz (TC Bad Weißer Hirsch
Dresden), Paul-Philipp Schön (TC SCC
Berlin) und Dennis Wiebe (LTTC „Rot-
Weiß“ Berlin) ins Halbfinale der oberen
Hälfte, wo er dem topgesetzten spä-
teren Sieger Sebastian Prechtel nach
einem spannenden und engen Spiel
mit 4:6, 4:6 unterlag. Für die übrigen 13
sächsischen Herren im Hauptfeld war
zumeist früh Endstation. Lediglich Jan
Marek (Chemnitzer TC Küchwald) und
Felix Neumeister (Sportpark Dresden)
erreichten das Achtelfinale, wo sie je-
weils in zwei Sätzen gegen Dennis Wie-
be bzw. Carl Labitzke (LTTC „Rot-Weiß“
Berlin) unterlagen. Mit Bruno Johannes
und dem aktuellen Hallen-Landes-
meister Michael Malkin fehlten zwei
Hoffnungsträger des gastgebenden TC
Blau-Weiß, da sie inzwischen in den USA
College Tennis spielen und studieren.
Die untere Hälfte des Herren-Tableaus
war von Beginn an von Überraschun-
gen geprägt. So unterlag zum Beispiel
der an Position zwei gesetzte Edison
Ambarzumjan (DTB-Rang 77, TC Asch-
heim) in einem langen Match, welches
am Freitagabend unter Flutlicht been-
det wurde, gleich zum Auftakt gegen
Julian Miehe (TC 1899 Blau-Weiß Ber-
lin). Im Halbfinale standen sich letztlich
der ungesetzte Carl Labitzke und Lamin
Lourenzo da Silva (TC 1899 Blau-Weiß
Berlin) gegenüber. Lamin Lourenzo da
Silva zog mit einem 6:3, 7:5-Erfolg ins
Endspiel ein, wo er jedoch gegen Se-
bastian Prechtel bei dessen 6:3, 6:2-Sieg
ohne echte Chance blieb.
Spannender verlief da das Damenfinale
der beiden topgesetzten Spielerinnen,
welches die an Position zwei gereihte
Eva-Marie Voracek gegen Luisa Meyer
auf der Heide (DTB-Rang 21, TC SCC Ber-
lin) nach mehr als zwei Stunden Spiel-
zeit mit 7:5, 2:6, 10:3 für sich entschei-
den konnte. Im Halbfinale zuvor hatte
Eva-Marie Voracek die Leipzigerin Hele-
ne Sommer, die inzwischen für den TC
Grün-Weiß Gifhorn spielt, in drei Sätzen
mit 3:6, 6:1, 10:4 aus dem Turnier verab-
schiedet. Im zweiten Halbfinale gewann
Luisa Meyer auf der Heide glatt gegen
Juliane Triebe (Berliner SV 1892). Von
den fünf sächsischen Damen im Turnier
gewann nur Marie Hubricht (SV Dresden
Mitte 1950) ihr Auftaktmatch, unterlag
im Achtelfinale jedoch klar gegen Neele
Fredrich (HTV Hannover). Die beiden ak-
tuell besten sächsischen Spielerinnen in
der deutschen Rangliste, die Dresdner
Sportschülerinnen Clara-Marie Schön
(TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) und
Lola Giza (Sportpark Dresden), starte-
ten an den Positionen fünf und sechs
gesetzt in die Dresden Open, mussten
aber nach einem Freilos zu Beginn je-
weils in ihrem ersten Spiel die Segel
streichen.
Die Nebenrunden-Erfolge gingen an
Lola Giza und Alexander Schällig (SV
Dresden Mitte 1950).
3
4
3 | Tristan Nitschke (links) mit Dennis Wiebe vor
dem Viertelfinale. 4 | Helene Sommer (rechts)
mit Lorena Schädel vor dem Viertelfinale.
sachsentennis 03/2023

